Nouvelle Espérance

1. Da ist zum einen das Projekt “Nouvelle Espérence” (‘Neue Hoffnung’) in Burundi, das wir mit einem monatlichen Beitrag vom 150,- Euro spendenfinanziert unterstützen. „Nouvelle Espérance“ ist ein medizinisches Zentrum im armen Stadtteil Buyenzi in Burundis Hauptstadt Bujumbura.
Unser Kontakt zu diesem Projekt besteht seit 1997; es ist aus einem missionsärztlichen Dienst hervorgegangen. Über Post und e-Mail stehen wir mit dem Projekt in regelmäßigem Kontakt und erhalten regelmäßig Berichte in französischer Sprache.

Burundi ist eines der ärmsten afrikanischen Länder; auf dem Welthungerindex nimmt es sogar den Spitzenplatz ein. Schätzungsweise 6% der Bevölkerung sind an Aids erkrankt. „Nouvelle Espérance“ betreibt ein medizinisches Zentrum in Bujumbura, der Hauptstadt Burundis.

Kinder aus Burundi
Spielende Kinder in unserem Partnerprojekt „Nouvelle Espérance“

Es gibt eine Krankenstation und eine Apotheke, so dass stationäre und ambulante medizinische Versorgung angeboten werden kann. Durch Unterstützung von staatlicher Seite konnte hier mittlerweile ein Aidstest angeboten werden; ein Angebot, das zunehmend in Anspruch genommen wird. Das Zentrum ist auch eine wesentliche Säule zur Versorgung der Infizierten mit antiretroviralen Medikamenten. Ein solidarisches Hilfesystem bezieht auch das Umfeld der Betroffenen mit ein. Neben der Vermittlung von medizinischem Wissen zu HIV und Aids und dem Kampf gegen Stigmatisierung und Diskriminierung gehört es zu den weiteren Hauptanliegen des Projektes, Hilfen zur Selbsthilfe zu initiieren. Beschäftigungsprogramme ermöglichen Betroffenen ein Einkommen, das zur Existenzsicherung beiträgt. Die Produktion von Grußkarten ist ein wichtiges Standbein der kunstgewerblichen Produktion geworden. Zur Zeit begleiten ein Arzt, eine Krankenschwester, ein Psychologe und ein Sozialarbeiter die Patienten, die entweder stationär oder ambulant eine antiretrovirale Therapie bekommen. Etwa 70 Helfer aus dem Kreis der Betroffenen unterstützen andere Betroffene zuhause und gewährleisten den Kontakt zum Versorgungszentrum von „Nouvelle Espérance“.Die Nachrichten aus Burundi zeigen uns immer wieder, was mit Durchhaltekraft und Solidarität auch in einem schier aussichtslosen Kampf bewirkt werden kann. Dennoch, oder gerade deshalb ist finanzielle Unterstützung von außen weiterhin nötig. Nur so kann das Erreichte aufrechterhalten und Schritt für Schritt auch ausgeweitet werden.

Schilderungen von Not und Elend, von allgegenwärtigen Sterben durch Mangel an Medikamenten und katastrophale Hygienebedingungen stehen nicht im Vordergrund der Berichte, die wir aus Bujumbura erhalten. Mut und die Freude über das Erreichte lassen Zuversicht wachsen. Und mit dieser Zuversicht bitten wir als AIDS-Hilfe in Offenbach auch weiter um Unterstützung für „Nouvelle Espérance“ in Bujumbura. Weil es sich lohnt, dort, vor Ort!

Wenn Sie direkt für „Nouvelle Espérance“ spenden wollen, finden Sie die nötigen Angaben auf unserer Kontaktseite. (siehe Menü „Kontakt“) Geben Sie hierbei das Stichwort „Burundi“ oder „Nouvelle Espérance“ als Spendenzweck an.

Ausführliche Hinweise zur Situation in Burundi finden Sie auch im Wikipedia-Länderkunde-Artikel unter Wiki Artikel Burundi

Ein kurzes Video zum Projekt finden Sie hier in der Sidebar rechts. Den Beitrag “Ein Brief aus Burundi” finden sie unter Beiträge.

Hinter folgendem Link finden Sie Informationen zu unserem zweiten Partnerprojekt Home Kids for South Afrika