Laufen und dabei Gutes tun

Der Blaue Kran
Unter dem Motto „Laufen und dabei Gutes tun“ startet der 2. Offenbacher Kranlauf im neuen Hafenviertel. Der Kranlauf ist eine Benefiz-Veranstaltung am 03. Oktober 2018 zugunsten der Aids-Hilfe Offenbach e.V.

Auch in diesem Jahr gibt es neben dem Lauf wieder ein Hafenfest mit einem umfangreichen Familienprogramm und Livemusik.

Die Laufstrecke wird in 3 Läufe eingeteilt.
– 1 Runde für Charity-Walker/Jogger
– 2 Runden für den Hobbylauf
– 5 Meilen (8,046 km) für die Sportlichen

Das Organisationsteam des 2. Offenbacher Kranlaufs
Die Teilnahme-Gebühr beträgt voraussichtlich € 10,- für Erwachsene und € 5,- für Kinder/Jugendliche. Anmeldung vor Ort oder vorab über die Homepage der Stadt Offenbach.

Einen umfangreichen Bericht zum Kranlauf finden Sie auf den Seiten der Stadt Offenbach unter
www.offenbach/kranlauf

Die Anmelde-Maske dort ist bereits freigeschaltet. (kho)

1. Kranlauf Offenbachs mit großem Erfolg

DANKEDANKEDANKEDANKEDANKEDANKEDANKEDANKE

Der erste Kranlauf ist am 3. Oktober 2017 im Hafenviertel Offenbachs durch die tatkräftige und engagierte Arbeit vom Amt für Sportmanagement Offenbach dem Quartiersmanagement Offenbach und dem Offenbacher Leichtathletik Club mit Erfolg über die Bühne gegangen.

Der Erlös von 4.800,00€ kam der AIDS-Hilfe Offenbach zugute. Der Verein freut sich sehr!!!

Dankbar sind wir all den vielen Helferinnen und Helfern, die an diesem Tag mit angepackt haben.

Besonders erwähnen möchten wir an dieser Stelle die Künstlerinnen und Künstlern, die auf der Bühne mit ihrer Musik zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben: Caro Konrad, Herr Kaleun, Marco Pleil, Jan Schmitt und JP Beatbox. Für eine besondere Attraktion sorgte die Peskaschmiede, die als Star Wars Figuren die Veranstaltung bunter gemacht haben. Alle haben auf ihre Gage verzichtet — wir sagen ganz herzlichen Dank!

Als Spendern, die diesen Event durch eine finanzielle Hilfe möglich gemacht haben, möchten wir hier insbesondere nennen:

  • Infektiologikum Frankfurt,
  • Lutz Jahnke Design
  • OLG
  • GILEAD Sciences GmbH
  • Sparkasse Offenbach
  • Löwenapotheke
  • Sparverein Sparda-Bank Hessen
  • Steuerbüro Schefer
  • Restaurant Heimathafen

Danke sagen wir außerdem für ihre Unterstützung an:

  • Box Club Offenbach, Judo Club Samurai, Glaabs Bräu, Hafen Offenbach Leben am Main, Immobilien Stadtwerke Offenbach, BWS Sicherheitsdienst, Firma Kappus, Bäckerei Ködel, REWE Offenbach Hafen, DRK Offenbach,

UND NATÜRLICH ALL DEN EHRENAMTLICHEN, DIE AM 3. OKTOBER MIT ANGEPACKT HABEN!!!!

Darüber spricht man nicht

Mit „Darüber spricht man nicht“ setzen wir unser Präventions-Projekt „MyPostby Immigrants for Immigrants“ fort. Ziel des Projektes ist es, eingewanderten Menschen den Zugang zum Gesundheitssystem zu erleichtern. Noch immer sind sexuell oder durch gemeinsamen Drogengebrauch übertragbare Infektionen stark tabuisiert. Eine Gruppe ehrenamtlich engagierter Menschen, die selbst eingewandert ist, versucht über Streetwork-Aktionen und über die sozialen Medien im Internet eingewanderte Menschen in deren Muttersprache zu erreichen und steht unter dem Schutz der Anonymität am eigens eingerichteten Beratungstelefon für persönliche Gespräche und Austausch zur Verfügung.

Wir haben einen mehrsprachigen Flyer (in den Sprachen deutsch, französisch, englisch, arabisch, türkisch, serbisch und rumänisch) erstellt, sie finden ihn hier: Darueber_spricht_man_nicht (Flyer)

Im Selbsthilfe-Magazin Tipp, Ausgabe 45 vom 21.04.2017 des Paritätischen findet sich eine Besprechung des Projekts auf Seite 20. Selbsthilfemagazin Tipp 45

Das Projekt wird durch die hessische Landesregierung über das WIR-Programm und durch die Deutsche AIDS-Stiftung gefördert.

Toleranz und Mitmenschlichkeit

Zur 16. Neu-Isenburger Woche der Toleranz und Mitmenschlichkeit lädt das Integrationsbüro der Stadt Neu-Isenburg im September ein.

Die AIDS-Hilfe ist mit einem eigener Veranstaltung mit dem Thema „Darüber spricht man nicht — Things you do not talk about“ am Montag, 11. September, 19:00 Uhr präsent.

„Darüber spricht man nicht“ ist ein Projekt von „MyPost — by immigrants for immigrants“ von der Aids-Hilfe Offenbach. MyPost berichtet über das Konzept, die Selbsthilfe unter eingewanderten in tabuisierten Fragen in den Vordergrund zu stellen.
Termin: Montag, 11. September 2017, 19:00 Uhr
Ort: Ev.-Ref. Gemeinde Am Marktplatz 8
Veranstalter: Staqdt Neu-Isenburg, Fachstelle Integration, Flüchtlingsarbeit, Stabstelle ehrenamt in Kooperation mit dem
„Cafe Grenzenlos“, der Ref.-Ev. Gemeinde Am Marktplatz, der Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg sowie der Aids-Hilfe.
Eintritt: Frei

Dieser Pressetext wurde dem dem Flyer zur Woche der Toleranz 2017 entnommen.

Seminarankündigung Medizinische Rundreise 27.10.17

Medizinische Rundreise:
„Neue Erkenntnisse in der Grundlagenforschung – neue Ansätze in der Prävention“ (Tagesseminar)

Das Seminar findet am Freitag, den 27. Oktober 2017 von 10.00 bis 17.00 Uhr findet in den Räumen der Aids-Hilfe Offenbach statt.

Referent: Bernd Vielhaber, Edesse, Edemissen
Leitung: Ulla Clement-Wachter, Stuttgart
Seminarbeginn: 10:00 Uhr
Einführung
Begrüßung, Vorstellungsrunde, Erste Fragestellungen, Festlegung der inhaltlichen Schwerpunkte.

Mögliche Themen können sein:
Neue Erkenntnisse zum Infektionsgeschehen von HIV
Darstellung der Übertragungswege von HIV: Wie infiziert HIV eine Zelle, welche Erkenntnisse hierzu sind veraltet, welche neuen gibt es? Infektiosität während der Primärinfektion bzw. in Abhängigkeit von der Viruslast.
Medikamentöse und medizinische Ansätze der Prävention: PrEP, PEP, etc.
Darstellung der derzeit laufenden PrEP Studien (Pre-Exposure-Prophylaxis: vorbeugende Einnahme): IPERGAY, PROUD, Studienkonzepte, Einnahmeschemata und Ergebnisse. Bedeutung der PEP (Post-Exposure-Prophylaxis: Einnahme für 4 Wochen nach der möglichen Infektion) zur Verhinderung einer HIV-Infektion. Zukünftige PREP-Verfahren (Dreimonatsspritze) und lokale PrEP (Vaginalringe, Scheiden- und Rektalgels, Vaginaltabletten). Studienlage zu „Beschneidung“ und „Impfung“. Auswirkung der HIV-Therapie auf Übertragbarkeit und Prävention. Stichwort: Schutz durch Therapie, Stellenwert der Nichtinfektiosität zur Frage des Therapiebeginns in Therapieleitlinien.
13.00 – 14.00 Uhr Mittagspause mit Imbiss
Verhaltensorientierte Ansätze der Prävention
Bedeutung von Safer Sex und „Schutz durch Therapie“. „Serosorting“ und „Seropositioning“ sowohl als mögliche individuelle Strategien zur Risikoreduktion bzw. als Risiko für Infektionen. Stellenwert sexuell übertragbarer Infektionen in Bezug auf die Übertragbarkeit von HIV.
Testverfahren, HIV-Schnelltest
Funktion, Aussagekraft und Verlässlichkeit von HIV-Tests und Schnelltests. Abwägung der Vor- und Nachteile von Testverfahren.
Inhaltliche Diskussionspunkte:
In strukturierten Diskussionsrunden werden die Auswirkungen der dargestellten Seminarinhalte auf Beratung, Prävention und individuelles Verhalten herausgearbeitet. Folgende Fragestellungen könnten dabei im Mittelpunkt stehen:
Wie sicher ist die Datenlage zur Bewertung der Risikoreduktionsstrategien? Stellenwert von „Safer Sex“ bei einer Viruslast unter der Nachweisgrenze? Welche Bedeutung hat „Safer Sex“ heute und was hat sich in den vergangenen Jahren verändert? Welchen Stellenwert hat die HIV-Therapie als Präventionsmethode? Welche Auswirkungen haben die neuen Präventionsmöglichkeiten auf Menschen mit und ohne HIV und auf Aidshilfe? Welche Präventionsbotschaften lassen sich aus den neuen Konzepten generieren? War früher tatsächlich alles viel einfacher? Seminarauswertung
17.00 Uhr Seminarende

Anmeldung: Die Zahl der möglichen Teilnehmenden ist begrenzt, deswegen bitten wir um verbindliche Anmeldung bei:
Barbara Schwab oder Kalle Ohnemus, Telefon: 069/ 883688. Oder unter info@offenbach.aidshilfe.de
Anmeldeschluss ist 8. Oktober 2017.
Anreise:
Mit dem Auto sollte man etwas Zeit für die Parkplatzsuche einrechnen. Es gibt außerdem das Parkhaus im KOM.
Mit der S-Bahn: Haltestelle Offenbach Marktplatz
Mit dem Zug: Offenbach HBF
Jeweils etwa 10 Minuten Fußweg.
Kosten:
Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos.