CSD Frankfurt 2021

Der Christopher Street Day (CSD) 2021 fand unter Corona-Auflagen wie Maskenpflicht und Mindestabstand am 17./18. Juli 2021 in Frankfurt am Main unter dem Motto: „Vielfalt schützen per Gesetz. Nicht erst morgen Queer Regenbogen, sondern jetzt!“ statt. Statt der erwarteten Teilnehmer*innen-Zahl von 2.000 Personen nahmen nach Polizeiangaben mindestens 8.000 Menschen an der großen Parade teil. Erlaubt waren diesmal nur Fußgänger-Gruppen.

ChristpoherStreet Day 2021 in Frankfurt am Main

Auch die Aids-Hilfe Offenbach e.V. war mit einer bunt gekleideten Truppe präsent, unterstützt auch von der Künstlerin ‚Joelie International‘.

Der Fotograf Ralf Spiegel erklärte sich bereit, professionelle Aufnahmen unserer Gruppe zu machen und uns zur Verfügung zu stellen.

ChristpoherStreet Day 2021 in Frankfurt am Main

Wir danken Ralf Spiegel für die freundliche Unterstützung und Zusammenarbeit und bitten, das Copyright dieser Bilder zu beachten.

Weitere Informationen zum Fotografen Ralf Spiegel finden Sie hier: http://www.spiegelbilder.org

ChristpoherStreet Day 2021 in Frankfurt am Main
ChristpoherStreet Day 2021 in Frankfurt am Main
ChristpoherStreet Day 2021 in Frankfurt am Main
ChristpoherStreet Day 2021 in Frankfurt am Main
ChristpoherStreet Day 2021 in Frankfurt am Main

Pressemitteilung

Aidshilfe Offenbach will mit neuem Vorstand aus der Corona Misere starten.

Die Aidshilfe Offenbach hat vor kurzem einen neuen Vorstand gewählt.

Die 5 Mitglieder wollen gemeinsam die bleierne Corona Zeit überwinden.

„Das wir mit neuem Elan starten ist uns das Wichtigste“ sagte Marica Cosic-Jesse. Sie möchte Frauen, Familien und dem persönlichen Schutz der Einzelnen Aufmerksamkeit widmen.

Für einen stärkeren Kontakt zu jungen Betroffenen tritt Dennis Al Radi an; als Künstler will er sich verstärkt um die kulturelle Scene kümmern und auch für mehr Präsenz in den sozialen Medien sorgen. um junge und neue Mitglieder zu werben.


Claus Brück setzt auf einen verstärkten Kontakt zu Betroffenen und möchte sich um jüngeren Nachwuchs unter den Ehrenamtlichen und Mitgliedern kümmern. Seit 2013 arbeitete er ehrenamtlich bei der Aidshilfe mit.


Michael Lämmert (langjähriger hauptamtlicher Mitarbeiter der Aidshilfe) will  die neuen Vorstandsmitglieder mit seiner Erfahrung unterstützen und auch die Kontinuität der Arbeit sichern.

Die Erfahrungen der Aids-Pandemie, die zur Gründung der Aidshilfe auch in Offenbach führte, können wir nützlich in der gegenwärtigen Krise mit einbringen, meint Volker Behrens, der das Gremium als Vorstand und Kassenwart vervollständigt.

Der Vorstand der Aids-Hilfe ab Sommer 2021
v.l.: Claus Brück, Volker Behrens, Dennis Al Radi, Marica Cosic-Jesse, Michael Lämmert


Die Aufgaben sind nach wie vor vielfältig, die Diskriminierung gibt es weiterhin, die Lebenssituation für viele Betroffene hat sich durch Corona nicht verbessert. Wir wollen sichtbarer und kraftvoller sein, könnte man das Motto des neuen Vorstands umschreiben.

Teilnahme am CSD in Frankfurt

Am 17. Juli 2021 nimmt die AIDS-Hilfe Offenbach wieder am CSD in Frankfurt teil, obwohl dies als Offenbacher viel Mut und Kraft auf dem Frankfurter Pflaster erfordert!

Wir präsentieren uns als kleine Schwanengruppe unter dem Motto „A Family takes care“.
Wir stellen uns damit auch dem Thema der Diskriminierung innerhalb der eigenen LGTBIQ-Szene und rufen zur Solidarität innerhalb der Szene auf. Denn nur gemeinsam sind wir den neuen Angriffen gewachsen.

Das offizielle Motto des CSD lautet „Vielfalt schützen per Gesetz“ und wirbt für die Erweiterung des Diskriminierungsverbots von Zugehörigen der LGTBIQ-Gruppe. Ein institutioneller Diskriminierungsschutz ist gut, aber wir müssen auch ganz persönlich im Alltag gegen die Diskriminierung innerhalb der eigenen Szene Stellung nehmen. Darauf wollen wir aufmerksam machen. (ml)

Vorbereitungen auf den CSD 2021
Vorbereitungen auf den CSD in Frankfurt am Main 2021: Ein Schwanenkostüm wird anprobiert …

Das Gartenseminar am 10.07. im Garten am Lohrberg. Hier die Stimme eines Teilnehmers:

Gartenseminar auf dem Lohrberg
Bild in den Seminar-Garten auf dem Lohrberg.

Hallo Seminarleitung,
meiner Erinnerung hat noch selten und so durchweg eine aktive Teilnahme
aller an einem Seminar stattgefunden. Vielen Dank für die gute
Vorbereitung und die sehr übersichtliche Aufteilung in die drei Blöcke.
Uns hat das Seminar sehr gut gefallen.

Wir haben noch länger im Garten diskutiert!
– über die verschiedenen Thesen und Zitate von Janina
– über Vorurteile als Schutzmaßnahme und Vergewisserung der eigenen
Identität und Gruppe, wie Dennis sie erläutert hat
– und über die Frage der vorherrschenden Vorurteile, die Egilde angeführt
hat und warum es eigentlich manche weniger und manche mehr „herrschen“.
Und darüber, dass Frau T. einfach plötzlich nicht mehr an den
Zollstock kam, auch laut darüber klagte, aber es einfach keinem einfiel,
doch den blöden Zollstock einfach ein Stück niedriger zu halten!! Danke
Dennis, auch für diese Übung!
Auch Janinas abschließende Worte kamen sehr gut rüber!

In der kleinen Runde bis in den Abend waren wir uns einig, dass man
gerade weiter machen könnte. Zum Beispiel an dem schwierigen aber so
wichtigen Thema: Was ist „gute“, was ist „schlechte“ Kommunikation

Danke an Euch!
Michael