Aids-Hypochondrie

Wie man das Berater*innen Dilemma überlebt!

Seminar in Offenbach, Freitag, 08. März 2019, 10.00 – 17.00 Uhr

Betroffene der AIDS-Hypochondrie zählen zu den anstrengendsten Ratsuchenden in der HIV-Beratung. Einerseits wollen sie von uns Aussagen mit 100% Sicherheit, andererseits zweifeln sie jedes negative HIV-Testergebnis an. Die Gespräche mit ihnen drehen sich fortlaufend im Kreis, manch eine*r fühlt sich regelrecht „gefangen genommen“ und ist kaum in der Lage, das Gespräch von sich aus zu beenden.

Hintergrund des Ganzen ist das seelische Dilemma der Betroffenen von Hypochondrie: einerseits wünschen sie sich von uns nichts mehr, als eine hundertprozentige Bestätigung, HIV-negativ zu sein. Auf einer unbewussten Ebene fürchten sie hingegen, nicht infiziert zu sein. Denn dann müssten sie sich anderen seelischen Konflikten stellen, die ihnen noch grausamer erscheinen als eine HIV-Infektion.

Als Berater*in kann man nie ganz verhindern, von diesem Dilemma gefangen genommen zu werden. Aber eine leichte Distanzierung von diesen mächtigen Gefühlen ist dann möglich, wenn man etwas mehr über die Psychodynamik des Phänomens der Hypochondrie weiß. In dem Seminar versuchen wir deshalb, den typischen seelischen Konflikt der Betroffenen nachvollziehbar zu machen und gemeinsam an Strategien zu arbeiten, wie man als Berater*in das Hypochondrie-Dilemma überleben kann. Dazu arbeiten wir mit einer Mischung aus Vortrag, Kleingruppenarbeit und kurzen Rollenspielsequenzen.

Die Veranstaltung findet in den Räumen der AIDS-Hilfe Offenbach statt und wendet sich an Beratende aus Aidshilfen und Gesundheitsämtern in Hessen. Die Teilnahme ist kostenfrei!

Termin: Freitag, 08. März 2019, 10.00 – 17.00 Uhr

Ort: Aidshilfe Offenbach, Frankfurter Str. 48, 63065 Offenbach a. M.

Leitung: Karl Lemmen, Deutsche AIDS-Hilfe, Berlin

Kosten / Verpflegung: Keine Teilnahmegebühr. Verpflegung wird gestellt. Nahrungsmittelunverträglichkeiten bzw. Ernährungsformen bitte mit der Anmeldung mitteilen.

Anmeldung / Weitere Infos: Janina Grunwald:

eMail: grunwald@offenbach.aidshilfe.de Tel.: 069 — 88 36 88

Die neuen Solidaritätsbärchen 2018 sind da!

Baeren2018
Die neuen Solidaritäts-Bärchen 2018 auf ihrem fliegenden Teppich.

Die neuen Solidaritätsbärchen 2018 sind bei uns eingetroffen und suchen ein neues Zuhause.

Mit einem Spendenbeitrag von nur € 6,- pro Bär unterstützen Sie die Arbeit der AIDS-Hilfe Offenbach e. V. und helfen dabei mit, dass wir unsere Angebote aufrecht erhalten können.

Der diesjährige Bär hat ein schwarz-weiss-grau-braun meliertes Fell. Der plüschige Geselle sollte in keiner Teddybären-Sammlung fehlen.

Das Bären-Trio 2016 – 2018.
Unseren Solidaritätsteddy finden Sie in zahlreichen Geschäften und Einrichtungen der Stadt Offenbach, u. a. am Wilhelmsplatz und ab Mitte November auch im neuen Bürgerbüro in der Kaiserstrasse 39. Aus den Vorjahren haben wir in kleinen Mengen noch Restbestände der Teddies, die ebenfalls für € 6,- Spendenbeitrag abgegeben werden.
In unserer Geschäftsstelle in der Frankfurter Str. 48 können die Bärchen zu den bekannten Öffnungszeiten erworben werden. Bringen sie nach Möglichkeit den Betrag von € 6,- passend mit, da wir im Büro aus Sicherheitsgründen keine Bargeldreserven vorhalten. (kho)

Botschafter

Volker Rebell, Kulturaktivist
Volker Rebell, Kulturaktivist

Oft läuft man im Kreis oder sinnlose Wege.
Was gibt es sinnvolleres als zielgerichtet für die AIDS-Hilfe Offenbach zu laufen?

Peter Heßler
Peter Heßler, Art Director und Verleger

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“.
Offenbacher, macht mit beim Aidshilfe-Kranlauf.

Oberbürgermeister Dr. Schwenke
Dr. Felix Schwenke, Oberbürgermeister der Stadt Offenbach

Seit 30 Jahren berät und unterstützt die AIDS-Hilfe Offenbach zu den Themen HIV und Aids. Gerade auch, weil diese Themen in den letzten Jahren etwas aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden sind, ist die haupt- und ehrenamtliche Arbeit der AIDS-Hilfe umso wichtiger.

Gerne nutze ich den Kranlauf, um das Engagement der AIDS-Hilfe zu unterstützen.

Nadine Gersberg, SPD
Nadine Gersberg, SPD Landtagskandidatin Offenbach

Um etwas gegen Stigmatisierung zu unternehmen, muss man auch mal seine eigenen Beine in die Hand nehmen.
Gerne laufe ich deshalb beim Kranlauf mit.







Ballettschule Schneidereit
Ballettschule Schneidereit

Wir unterstützen diese Benefizveranstaltung der AIDS-Hilfe Offenbach sehr gerne mit einem Auftritt unserer Ballettschülerinnen auf der Showbühne.






Fotos|Kampagnenbilder auf dieser Seite von http://www.jahnkedesign.com/ Ein herzliches Dankeschön an Lutz Jahnke.

Neuer Grundlagenflyer der Aids-Hilfe Offenbach

info+ „hiv-infektion“ (2017)

Mit Hilfe zweier Broschüren der Deutschen Aids-Hilfe haben wir unter dem Titel „Was ist eigentlich?“ einen neuen Grundlagen-Flyer zur Fragen und Themen rund um HIV erstellt. Der Flyer im handlichen Kleinformat erklärt neben einer Kurzinfo zu HIV u.a. die Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP) und die Post-Expositions-Prophylaxe (PEP) und erläutert, was man unter der ‚Viruslast‘ und der ‚Viruslast unter der Nachweisgrenze‘ versteht und gibt des Weiteren Auskunft über die verschiedenen Testverfahren wie Schnell-Test, Antikörper-Test und Heimtest. Bewusst haben wir uns beim Layout an unserem Hausflyer orientiert.

Titelbild Flyer „Was ist eigentlich?“
Für weiterführende Infos stehen die beiden umfangreicheren Broschüren der Deutschen Aids-Hilfe „HIV/Aids, Hepatitis und Geschlechtskrankheiten 2018 (Best.-Nr. 025043) sowie „hiv-infektion – Auflage 2017“ (Best.-Nr. 026030) zur Verfügung. Beide Broschüren sind kostenlos in der Geschäftsstelle erhältlich. Wir danken der Deutschen Aids-Hilfe und Herrn Schafberger für die freundliche Fachberatung und die unkompliziert erteilte Abdruckgenehmigung!
Den neuen Flyer finden Sie hier Flyer „Was ist eigentlich?“ (kho)