Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt!

An dieser Stelle möchten wir im Rahmen der Interkulturellen Woche in Offenbach – „Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt!“
auf unsere Veranstaltung „Glaube und HIV“ hinweisen.

In unserem Projekt „mypost – by immigrants for immgrants“ arbeiten ehrenamtliche, eingewanderte Menschen seit Monaten an Themen und Interviews zum Thema „Mein Glaube und das Tabu AIDS“. Denn wie bei allen Tabu-Themen kann ein religiöser Glaube dazu führen, dass das Thema Infektion durch HIV durch Schuldgefühle und Angst vor Bestrafung Blockaden im Wahrnehmen und im Denken auslöst. Religiöser Glaube kann aber auch zur Stärkung und zum Durchhaltevermögen sehr hilfreich sein. Wie hierzu die Sichtweisen sein können, haben uns Seelsorger aus fünf verschiedenen, großen Religionen in Interviews dargestellt. In diese Interviews gemeinsam hineinzuschauen und zu -hören.
Dazu möchten wir Sie und Euch am 19.9.2016 um 19.30 Uhr in 63065 Offenbach, Frankfurter Straße 48 herzlich einladen. Im Anschluss daran kann, wer möchte, in einem Kreis noch zusammensitzen, um Eindrücke oder selbst Erlebtes zu diesem Thema auszutauschen. Selbstverständlich sind alle aus unseren Communities eingewanderter Menschen mit Euch und Ihnen zusammen eingeladen.

Wir würden uns freuen, würden sie bei uns vorbeischauen.
Michael Lämmert

Das Projekt Mypost wird durch das WIR-Programm des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration gefördert.

MyPost Videos

Im Rahmen unseres MyPost Projekts — by immigrants for immigrants — haben wir bereits zahlreiche Videos über YouTube veröffentlicht. Schwerpunktthemen dieser Videos sind „Glauben und HIV“ sowie „Medizin und HIV“. Die Videos liegen in der Regel in zwei sprachlichen Fassungen vor. Weitere Videos sind in Vorbereitung.

Als Videos liegen bislang folgende Beiträge von Ehrenamtlichen vor:

Glaube und HIV mit dem Vorstand der Ahmadiya-Gemeinden Deutschlands, Muhammad Hammad Härter, Offenbach. (deutsch)

Heute veröffentlichen wir von MyPost – by immigrants for immigrants – unser Interview mit Herrn Muhammed Hammad Härter, Bundesvorstand der Ahmadiya-Gemeinden, wieder zum Thema Glaube und HIV. Unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin Asa, selbst Muslima, führte dieses Interview für uns in der Offenbacher Moschee der Gemeinde. Kalle übernahm die Kameraaufnahmen und die Aufnahme in unsere Homepage. Michael organisierte das Ganze.

Wir wünschen uns auch hier wieder, dass sich viele mit diesem Interview beschäftigen und dass der Veröffentlichung wieder eine lebendige und engagierte Diskussion folgt. Eine kleine Korrektur: Asa spricht Herrn Muhammed Hammad Härter als Imam an. Er ist aber kein Imam, sondern offizieller Vertreter der Ahmadiya-Gemeinden in Deutschland.

Gesellschaft und HIV Ein (fiktiver) Briefwechsel zwischen Mutter und Sohn. (deutsch)

Glaube und HIV mit Imam Ludovic-Mohamed Zahed, Marseille. (französisch)

Glaube und HIV mit Imam Ludovic-Mohamed Zahed, Marseille. (französisch/deutsch)

Als Videos liegen bislang folgende Beiträge von Ehrenamtlichen vor:
Glaube und HIV mit Bruder Paulus vom Kapuzinerkloster Liebfrauen in Frankfurt am Main. (deutsch/italienisch)

Glaube und HIV mit dem Rabbiner, Seelsorger und Schriftsteller Schlomo Raskin von der jüdischen Gemeinde in Frankfurt am Main. (deutsch)

Glaube und HIV mit Pfarrer Stefan Anghel von der rumänisch-orthodoxen Kirchengemeinde in Offenbach. (deutsch/rumänisch)

Glaube und HIV mit Pfarrer Beyene Degsew (amharisch/Syncron: deutsch)

Glaube und HIV mit Pfarrer Joachim Bundschuh (englisch)

Medizin und HIV mit HIV Schwerpunktarzt L. Locher (deutsch)

Medizin und HIV mit HIV Schwerpunktarzt L. Locher (italienisch)

A Song Of Hope von Alyana & Haile (Amharisch)

Came von Sempala King (Luganda/Englisch/Deutsch)

Contagio HIV e pericolo di AIDS von Ramon D’Onofrio (italienisch)

Stand: 02.01.2017 (kho)

Pro+ Hessen

Pro+ Hessen auf dem CSD Wiesbaden
Eine weitere Botschaft der Aktivisten von Pro+ Hessen auf dem CSD Wiesbaden: Positiv sein bedeutet nicht zwangsläufig infektiös zu sein

Robert Beckmann (2.v.r.) ist nicht nur eine Säule in der Präventionsarbeit der Aids-Hilfe Offenbach, auch ist er aktiv bei „Pro+ Hessen“. Diese Aktionsgruppe nimmt an den CSDs in Hessen teil und will dabei mitwirken, dass Ausgrenzung und Diskriminierung von HIV Positiven abgebaut werden. Ziel der Aktivisten ist es, positives Leben in der schwulen Szene und in der Gesellschaft sichtbar zu machen. Haupt- und Ehrenamtliche von Hessischen Aids-Hilfen zeigen bei Pro+ Hessen Flagge und leben vor, dass sich HIV Positive nicht verstecken müssen.
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Hessentag in Hofgeismar 2015

Aids-Hilfe Hessentag
Das Präventionsteam der Aids-Hilfe Offenbach unter der Leitung von Robert Beckmann (hinten) auf dem Hessentag in Hofgeismar 2015

In den letzten Jahren ist der Hessentag zu einem festen Bestandteil des Informationsangebot der Aids-Hilfe geworden. Unter dem Dach der Aids-Hilfe Hessen unterbreiten an verschieden Tagen jeweils andere Aids-Hilfen des Landes ihr Angebot, klären auf und verschließen sich auch nicht für ein vertrautes Gespräch dem Bürger. Für die Aids-Hilfe Offenbach ist dies auch eine gute Gelegenheit sich zu präsentieren und Flagge zu zeigen. Die Botschaft: Wir sind für Euch da.

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Lesung mit Lutz van Dijk

Lutz van Dijk
Lutz van Dijk
Foto: Egmont Seiler
Dr. phil. Lutz van Dijk Autor, geboren in Berlin, wohnhaft in Capetown Südafrika und Amsterdam liest in deutscher Sprache aus seinem neuen Buch „..endlich den Mut“ in der Rudolf Koch Schule in Offenbach Schloßstraße am Montag, den 1. Juni um 19 Uhr. Eintritt frei. In einer Gemeinschaftsveranstaltung vom bam Buchladen am Markt, der Aidshilfe Offenbach und der Rudolf Koch Schule.

Stefan ist 17 Jahre, als er 1942 wegen eines Liebesbriefes an einen jungen deutschen Soldaten im besetzten Polen zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt wird. Den Zweiten Weltkrieg, die Jahre der Folter, Gefangenschaft und Erniedrigung bis Mai 1945 überlebt der junge Pole nur knapp.

Buchcover "Endlich den Mut"
Buchcover
„Endlich den Mut…“
Quer Verlag
Mit 65 Jahren begegnet er dem 30 Jahre jüngeren Deutsch-Niederländer Lutz van Dijk und verfasst mit ihm zusammen das Jugendbuch Verdammt starke Liebe (1991), bis heute das einzige Jugendbuch zur Verfolgung Homosexueller in der NS-Zeit weltweit und seitdem in zahlreiche Sprachen (darunter ins Englische, ins Japanische und zuletzt 2013 ins Bulgarische) übersetzt.

Gut zwölf Jahre korrespondieren beide bis kurz vor Stefans Tod 2003. Seine erst nun veröffentlichten Briefe dokumentieren die spannende Bewusstwerdung eines ehemals verfolgten schwulen Mannes, sein beinah rauschhaftes Coming-out auf seiner ersten Lesereise in die USA bis hin zu den erneut aufkommenden tiefen Ängsten zum Ende seines Lebens.

Quelle: Artikel und Fotos – – Buchladen am Markt