Seminarankündigung Medizinische Rundreise 27.10.17

Medizinische Rundreise:
„Neue Erkenntnisse in der Grundlagenforschung – neue Ansätze in der Prävention“ (Tagesseminar)

Das Seminar findet am Freitag, den 27. Oktober 2017 von 10.00 bis 17.00 Uhr findet in den Räumen der Aids-Hilfe Offenbach statt.

Referent: Bernd Vielhaber, Edesse, Edemissen
Leitung: Ulla Clement-Wachter, Stuttgart
Seminarbeginn: 10:00 Uhr
Einführung
Begrüßung, Vorstellungsrunde, Erste Fragestellungen, Festlegung der inhaltlichen Schwerpunkte.

Mögliche Themen können sein:
Neue Erkenntnisse zum Infektionsgeschehen von HIV
Darstellung der Übertragungswege von HIV: Wie infiziert HIV eine Zelle, welche Erkenntnisse hierzu sind veraltet, welche neuen gibt es? Infektiosität während der Primärinfektion bzw. in Abhängigkeit von der Viruslast.
Medikamentöse und medizinische Ansätze der Prävention: PrEP, PEP, etc.
Darstellung der derzeit laufenden PrEP Studien (Pre-Exposure-Prophylaxis: vorbeugende Einnahme): IPERGAY, PROUD, Studienkonzepte, Einnahmeschemata und Ergebnisse. Bedeutung der PEP (Post-Exposure-Prophylaxis: Einnahme für 4 Wochen nach der möglichen Infektion) zur Verhinderung einer HIV-Infektion. Zukünftige PREP-Verfahren (Dreimonatsspritze) und lokale PrEP (Vaginalringe, Scheiden- und Rektalgels, Vaginaltabletten). Studienlage zu „Beschneidung“ und „Impfung“. Auswirkung der HIV-Therapie auf Übertragbarkeit und Prävention. Stichwort: Schutz durch Therapie, Stellenwert der Nichtinfektiosität zur Frage des Therapiebeginns in Therapieleitlinien.
13.00 – 14.00 Uhr Mittagspause mit Imbiss
Verhaltensorientierte Ansätze der Prävention
Bedeutung von Safer Sex und „Schutz durch Therapie“. „Serosorting“ und „Seropositioning“ sowohl als mögliche individuelle Strategien zur Risikoreduktion bzw. als Risiko für Infektionen. Stellenwert sexuell übertragbarer Infektionen in Bezug auf die Übertragbarkeit von HIV.
Testverfahren, HIV-Schnelltest
Funktion, Aussagekraft und Verlässlichkeit von HIV-Tests und Schnelltests. Abwägung der Vor- und Nachteile von Testverfahren.
Inhaltliche Diskussionspunkte:
In strukturierten Diskussionsrunden werden die Auswirkungen der dargestellten Seminarinhalte auf Beratung, Prävention und individuelles Verhalten herausgearbeitet. Folgende Fragestellungen könnten dabei im Mittelpunkt stehen:
Wie sicher ist die Datenlage zur Bewertung der Risikoreduktionsstrategien? Stellenwert von „Safer Sex“ bei einer Viruslast unter der Nachweisgrenze? Welche Bedeutung hat „Safer Sex“ heute und was hat sich in den vergangenen Jahren verändert? Welchen Stellenwert hat die HIV-Therapie als Präventionsmethode? Welche Auswirkungen haben die neuen Präventionsmöglichkeiten auf Menschen mit und ohne HIV und auf Aidshilfe? Welche Präventionsbotschaften lassen sich aus den neuen Konzepten generieren? War früher tatsächlich alles viel einfacher? Seminarauswertung
17.00 Uhr Seminarende

Anmeldung: Die Zahl der möglichen Teilnehmenden ist begrenzt, deswegen bitten wir um verbindliche Anmeldung bei:
Barbara Schwab oder Kalle Ohnemus, Telefon: 069/ 883688. Oder unter info@offenbach.aidshilfe.de
Anmeldeschluss ist 8. Oktober 2017.
Anreise:
Mit dem Auto sollte man etwas Zeit für die Parkplatzsuche einrechnen. Es gibt außerdem das Parkhaus im KOM.
Mit der S-Bahn: Haltestelle Offenbach Marktplatz
Mit dem Zug: Offenbach HBF
Jeweils etwa 10 Minuten Fußweg.
Kosten:
Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos.

HIV Übertragung und AIDS-Gefahr (in italienischer Sprache)

Als ersten fertig gestellten Beitrag im Rahmen des Projektes „MyPost“ veröffentlichen wir hier ein Video in italienischer Sprache. Arbeitsgrundlage hierzu ist eine sogenannte Kopiervorlage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in unterschiedlichen Sprachen. Ehrenamtlich Engagierte unserer Einrichtung – hier aus der italienischen Comunity – haben in Zusammenarbeit mit uns ein Video erstellt, das in unterhaltsamer Form klassische Präventionsansätze aufgreift und zeitgemäß vermittelt.


Von dem Mann der gerne etwas mitteilen wollte.
Contagio HIV e pericolo di AIDS

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Hessentag in Hofgeismar 2015

Aids-Hilfe Hessentag
Das Präventionsteam der Aids-Hilfe Offenbach unter der Leitung von Robert Beckmann (hinten) auf dem Hessentag in Hofgeismar 2015

In den letzten Jahren ist der Hessentag zu einem festen Bestandteil des Informationsangebot der Aids-Hilfe geworden. Unter dem Dach der Aids-Hilfe Hessen unterbreiten an verschieden Tagen jeweils andere Aids-Hilfen des Landes ihr Angebot, klären auf und verschließen sich auch nicht für ein vertrautes Gespräch dem Bürger. Für die Aids-Hilfe Offenbach ist dies auch eine gute Gelegenheit sich zu präsentieren und Flagge zu zeigen. Die Botschaft: Wir sind für Euch da.

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Journal

MyPost_Flyer, Deckblatt
MyPost-Flyer, Seite 1

Das Projekt “MyPost” hat begonnen. Als kleineren Beitrag zum Start haben wir einen begleitenden Flyer für das MyPost – Projekt erstellt. Darin finden Sie einen kurzen Überblick und die Rahmenbedingungen des Projekts. MyPost_Flyer

Die ersten Beiträge von “mypost”lern liegen vor. In amharischer Sprache, in rumänischer und in italienischer Sprache. Sie drehen sich um Infos an die Communities der Eingewanderten rund um das Thema Safer Sex. Bald schon werden die ersten neuen Seiten für verschiedene Comunities hier zu finden sein.

Demnächst werden andere Texte folgen und es geht bereits um die Einarbeitung der Texte in Szenen und Bilder. Parallel laufen Bemühungen, einige der Texte durch Gebärdendolmetscher zu begleiten. Denn auch die Situation der Schwerhörigkeit bzw. der Gehörlosigkeit ist eine, in der man gewissermaßen eine Art “Fremdsprachenkompetenz” für die eigenen Mitmenschen braucht.(ML)

Großes Affentheater in der Goethe-Schule zum Welt-AIDS-Tag 2014

Am 1.12.2014 gab es in den Pausen während des Vormittags im Goethe-Gymnasium in Neu Isenburg ein mächtiges Affen-Theater. Mit Statements gegen TABU und DISKRIMINIERUNG auf Grund von AIDS stellten sich immer wieder drei weitere Gruppen von Schülerinnen und Schülern als Affen maskiert für ein Foto auf. „Nicht sprechen wollen“ „nicht hören wollen“, „nicht sehen wollen“ – das markiert die Gefahr Menschen auf Grund von AIDS zu diskriminieren und gleichzeitig vor der Gefahr einer Weiterverbreitung die Augen zu schließen. Wir bedanken uns für den tollen Einsatz all dieser Schülerinnen und Schüler.

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